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Ein tiefes Verständnis für die plastische Durchdringung der Formen ...

Zu den bekanntesten Werken der Keramikerin, Grafikerin und Bildhauerin Maria Delago zählen ihre Kleinplastiken, glasierte Genrefiguren und Krippen wie auch Vasen und Schalen, die direkt von ihrem Atelier den Weg in private Haushalte finden. Darüber hinaus gestaltet sie großformatige Skulpturen, Reliefs und Bronzefiguren, die Kirchen, Schulen und Privathäuser schmücken, so auch das Relief vom Paradies, das fest vermauert in den oberen Räumlichkeiten des Museums Eccel Kreuzer seinen Ausstellungsort gefunden hat.
Ihre Arbeiten zeichnet ein tiefes Verständnis für die plastische Durchdringung der Formen aus. Thematisch bevorzugt sie religiöse und volkstümliche Motive, wie die ausgestellte Boznerin in traditionellem Gewand oder die Gruppe der Heiligen Drei Könige beispielhaft zeigen. Die Figuren atmen eine unaufgeregte Menschlichkeit und tiefe Frömmigkeit, stimmig im Zusammenspiel von Formen, Farben, Haltung und Ausdruck.

Geboren 1902 in St. Leonhard in Passeier.
Nach einer Ausbildung zur Erzieherin in Meran Besuch der Kunstgewerbeschule in Wien 1924-26; nach dem Studium Übersiedlung nach Bozen, wo sie fortan ihr Atelier betreibt.
In den 30er Jahren Weiterbildung in Maastricht/Niederlanden und München, u.a. an der Akademie der Bildenden Künste 1936. Rühriges Mitglied des 1946 gegründeten Südtiroler Künstlerbundes.
Verstorben 1979 in Bozen.


Verschiedene Auszeichnungen,  so die Bronzemedaille 1958 im Rahmen der Weltausstellung in Brüssel und der Walther-von-der-Vogelweide-Preis 1963.

1930 und ‘32 Teilnahme an der 5. und 6. Biennale d’Arte di Bolzano sowie an zahlreichen Ausstellungen in der Dominikanergalerie Bozen, der Kunstbiennale Venedig, im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck, Tiroler Kunstpavillon Innsbruck, Burgenmuseum Rapperswil, bei der Weltausstellung Brüssel, in der Galerie Eichinger München.