Welcome at the website of Museo Eccel Kreuzer Museum. Your currently used browser is outdated, probably insecure, and may cause display errors on this website. Here you can download the most recent browsers: browsehappy.com

Bilder von zutiefst erlebten inneren Einsichten ...

Für Margareth Dorigatti ist die Malerei das Mittel, um die Tiefen des Seins auszuloten. Im Ringen mit sich selbst und der Materie bringt sie Bilder von zutiefst erlebten inneren Einsichten auf die Leinwand.

In der Werkserie „Erlkönig“ vermittelt sie zwischen den Polen des greifbaren Inhalts von Goethes gleichnamiger Ballade und dem weiten Feld seiner Interpretation, eine Gratwanderung, die sich im Auflösen und Werden der Formen spiegelt. In ihrer Suche spürt sie dem Ungesagten nach, den Leerstellen, die sich hinter den unverfänglichen Interpretationen auftun, und liest das Gedicht als Ballade über die Pädophilie: Der Vater ist der König der Elfen, das Kind sein Opfer (W.D. Wilson, „Goethe Männer Knaben“).
Kunst ist hier kein Zufluchtsort, vielmehr ein Ort der Annäherung an die dunklen Seiten menschlicher Existenz. Auf den Leinwänden überlagern sich die Farbschichten, bringen dunkle Schatten ambivalente Klangfarben hervor. Sie führen die Betrachter*innen durch die Aufhebung von Distanzen und die Verschmelzung der Figuren nahe an den Abgrund, an dem das Ungesagte erfahrbar wird.

1954 in Bozen geboren; lebt und arbeitet in Rom und Berlin.
Ab 1973 Studium an der Accademia di Belle Arti in Venedig bei Emilio Vedova.
1975 Wechsel an die Hochschule der Künste in Berlin: Lehrgänge für visuelle Kommunikation mit den Schwerpunkten Malerei, Grafik, Fotografie.
1979 Studienaufenthalt in New York.
1984 Übersiedlung nach Rom.
1988-92 Lehre an der Accademia di Belle Arti L’Aquila, ab 1992 an der Accademia di Belle Arti Bologna und seit 2005 in Rom.
Gastdozentin an der Universität der Künste in Berlin und an der Akademie der Künste in München.

Galerie EM, Berlin; Teatro dell‘Opera, Rom; Galerie ESCA, Nîmes; Château des Pondres, Lyon; Galerie Macadam Theater, Hamburg; Galerie EST, Bastille/Paris; Museo Archeologico di Palazzo Barberini, Palestrina; Galerie Prisma, Bozen; Galerie Goethe, Bozen; „S.P.Q.R“, Galerie MAC, Rom.

Funkturm Alexanderplatz, Berlin; Galleria Studio Mazzoli, Modena; Triennale Internazionale di Arte Sacra, Celano; Galleria Lo Studio, Rom; Schloss Katzenzungen, Prissian; Galleria Studio 6, Verona; Galerie Klemens Gasser, Bozen; Galerie Goethe, Bozen.