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Arbeitet in thematischen Zyklen und variiert unterschiedlichste Medien ...

Julia Bornefeld arbeitet in thematischen Zyklen und variiert unterschiedlichste Medien wie Malerei, Skulptur, Zeichnung, Collage, Fotografie und Installationen ebenso wie Musik, Videos und Aktionen mit performativem Charakter, um gewählte Themenfelder auszuloten.

Das hier gezeigte Werk „Ohne Titel“ ist Teil einer ab 2002 entstandenen Werkserie, in der es um das Thema Haut und Hülle geht. Mit Stoffen bespannte Stahlkonstruktionen, die an Teile von Frauenkörpern und an Weiblichkeitsmetaphern aus der Natur (Muscheln, Quallen,…) erinnern, sind zentrale Arbeiten dieser Serie. Auf Leinwand oder Papier malerisch wiedergegebene Strümpfe, Unterwäsche oder Frauenschuhe ergänzen die dreidimensionalen Objekte um herkömmliche weibliche Körperhüllen, die jenseits modischer Konventionen existenzielle Klarheit verströmen.

Als Erbin der Frauenbewegung der 60er und 70er Jahre ist sich Julia Bornefeld der gesellschaftlichen Relevanz von Fragen der Geschlechterkonstruktion bewusst und erprobt in ihren Werken Möglichkeiten aktiver Veränderung und Transformation mit der Strategie der Verwandlung.

Geboren 1963 in Kiel, Deutschland; lebt und arbeitet in Bruneck und Berlin.
1984-89 Studium der Malerei an der Fachhochschule für Gestaltung, Kiel.
1986-87 Gaststudium an der Accademia di Belle Arti, Venezia (Emilio Vedova) und an der Akademia Likovna Umjetnost, Ljubljana.

Verschiedene Auszeichnungen, so der 2017 verliehene Premio OTTELLA for GAM (Seconda edizione del Premio Arte Contemporanea per la Galleria d’Arte Moderna Achille Forti).

Museion – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, Bozen; Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck; Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Innsbruck & Wien; Kunstmagazin, Steirischer Herbst, Bruck an der Mur; Kunsthaus Graz; Galerie Marie-José van de Loo, München; Galerie Michael Schultz, Berlin; Galerie Paul Hafner, St. Gallen; Galerie Parade, Amsterdam; Lio Malca Fine Art Gallery, New York.

Museumsquartier Wien; Scuderie Aldobrandini per l’arte, Frascati (Roma); Triennale di Milano, Mailand; Hordaland Kunstnersentrum, Bergen/Norwegen; Works on Paper Gallery, Philadelphia; Artcore Gallery, Toronto; Anna Achmatova Museum, St. Petersburg; Lentos Kunstmuseum, Linz.