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Eine leise Analogie auf den darin angesprochenen frisch gefallenen Schnee ...

Elisabeth Hölzls Arbeiten entstehen aus der Interaktion mit Materialien, Objekten, Gebäuden und ihren Geschichten. In jüngsten Projekten erkundet sie über das Medium der Fotografie innere und äußere Räume, denen sichtbare Spuren von Vergangenheit und Vergänglichkeit innewohnen. Die meist über einen längeren Zeitraum entstehenden Fotoserien vereinen dokumentarische Aspekte und den persönlichen Blick der Künstlerin, der auf hintergründige Zusammenhänge anspielt.

Die in der Sammlung vertretenen Arbeiten aus den späten 90er Jahren sind Teil der Werkserie „Desiderio“, was mit Wünschen oder Begehren übersetzt werden kann. Papierflieger, mit denen man sich Botschaften zuspielen kann, bilden in der Arbeit „Mi ama, non mi ama“ eine stilisierte Blüte, die an das Margeriten-Orakel anspielt.
Das mit der Gedichtzeile von N. C. Kaser weiß auf weiß bestickte Tuch bildet eine leise Analogie auf den darin angesprochenen frisch gefallenen Schnee. So wie eine Schneedecke vertraute Farben und Formen schluckt, sind die Worte des Dichters allein in feinsten Weiß-Nuancen als zartes Relief sichtbar, das Potential der Verwandlung, der Erneuerung und Auslöschung von Schnee ist dadurch sinnlich greifbar.

Geboren 1962 in Meran, wo sie auch lebt und arbeitet;
Diplom der Bildhauerei an der Accademia di Belle Arti, Bologna.
2003 Arbeitsstipendium für New York.
2004 Arbeitsstipendium für La Havanna, Kuba.

Galerie Gefängnis LeCarceri, Kaltern; Galierie Antonella Cattani Contemporary Art, Bozen; Galerie Les Chances de L’Art, Bozen; Galleria Il Vicolo, Genua; Emanuel Walderdorff Galerie, Köln; Galerie artMbassy, Berlin; Intro Gallery, Sofia (BG).

Mart, Rovereto; Stadtgalerie, Kiel; Kunst Meran; Museion – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, Bozen; argeKunst Galerie Museum, Bozen; Italienisches Kulturinstitut, Hamburg; Museo d’arte contemporanea Villa Croce, Genua; Stadtgalerie, Schwaz; Galleria Nazionale d’Arte Moderna, Roma.